Die effiziente Arbeit eines landwirtschaftlichen Betriebs ist dank vieler Faktoren möglich. Unabhängig davon, ob es sich um Ackerflächen oder Tierhaltung handelt – all dies erfordert große Mengen Wasser. Zu diesem Zweck nutzt man am besten eigene Wasserentnahmestellen, wodurch sich erhebliche Einsparungen erzielen lassen. Damit dies jedoch komfortabel möglich ist, werden geeignete Pumpen benötigt. Wir zeigen, wie Sie eine Wasserpumpe für einen landwirtschaftlichen Betrieb auswählen.
Ein landwirtschaftlicher Betrieb hat einen hohen Wasserbedarf. Daher ist es kaum vorstellbar, das Wasser aus dem öffentlichen Netz zu beziehen, da dies enorme finanzielle Aufwendungen erfordern würde. Deshalb nutzen die meisten Landwirte eigene Wasserentnahmestellen – Brunnen oder Wasserbecken. Für sie ist daher eine schnelle und komfortable Wasserförderung von größter Bedeutung, die durch Oberflächen- und Tiefbrunnenpumpen gewährleistet wird.
Oberflächenpumpen
Oberflächenpumpen sind Geräte zum Pumpen von Wasser aus eigenen Wasserentnahmestellen, die für eine Eintauchtiefe von höchstens 7 Metern geeignet sind. Sie können daher zur Wasserentnahme aus flacheren Brunnen oder Teichen eingesetzt werden. Ein großer Vorteil besteht darin, dass sie für den Betrieb nicht mit Wasser befüllt werden müssen. Dadurch sind sie besonders komfortabel in der Anwendung, da sie an einem beliebigen Ort aufgestellt werden können – sowohl unterhalb der Wasseroberfläche als auch außerhalb des Wassers. Sie können zur Wasserversorgung landwirtschaftlicher Flächen, Industrieanlagen und Dienstleistungsbetriebe eingesetzt werden. Oberflächenpumpen eignen sich daher für landwirtschaftliche Betriebe, die Wasser aus flacheren Wasserentnahmestellen fördern. Zu beachten ist lediglich, Geräte mit höherer Förderleistung auszuwählen, da dies einen effizienteren Betrieb ermöglicht.
Tiefbrunnenpumpen
Tiefbrunnenpumpen dienen der Förderung von sauberem Wasser aus Tiefen von mehr als 8 Metern. Ihr größter Vorteil ist die Möglichkeit, hohen Druck zu erzeugen, was zu einer hohen Betriebseffizienz führt. Sie eignen sich hervorragend für landwirtschaftliche Betriebe mit hohem Wasserbedarf. Sie fördern Wasser sowohl aus tiefen Brunnen als auch aus Wasserbecken. Damit sie den Wasserbedarf jedoch decken können, müssen sie individuell auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt werden. Dabei sollten mehrere Faktoren berücksichtigt werden, von denen aus Sicht eines landwirtschaftlichen Betriebs insbesondere die Förderhöhe und der Wasserbedarf entscheidend sind.
Die Förderhöhe gibt den Druck an, den die Pumpe ohne Berücksichtigung von Verlusten erzeugen soll. Sie entspricht daher dem Höhenunterschied zwischen dem höchstgelegenen Flüssigkeitsabnehmer und dem Wasserspiegel. Um die richtige Pumpenleistung auszuwählen, muss sie präzise bestimmt werden. Ebenso wichtig ist der Wasserbedarf. Dabei sind die Anzahl und Art der Wasserentnahmestellen sowie der erforderliche Druck zu berücksichtigen. Erst dann kann eine Pumpe mit der passenden Förderleistung ausgewählt werden. Darüber hinaus muss die Leistung der Wasserquelle bestimmt werden, damit keine Pumpe installiert wird, deren Parameter über der maximalen Leistung der Quelle liegen.
Für landwirtschaftliche Betriebe eignen sich Oberflächen- und Tiefbrunnenpumpen am besten, da sie eine effiziente und schnelle Wasserversorgung ermöglichen. Damit sie jedoch vollständig effizient arbeiten, müssen zunächst der eigene Wasserbedarf und die Beschaffenheit des Geländes bestimmt und eine Pumpe mit der passenden Leistung und Förderleistung ausgewählt werden.

