Eine Umwälzpumpe ist ein unverzichtbarer Bestandteil fast jeder Heizungsanlage. Auf dem Markt erscheinen zunehmend modernere Lösungen, deren Aufgabe es ist, möglichst viel Energie einzusparen. Solche Ergebnisse lassen sich durch eine geeignete Steuerung erzielen. Was muss man über die Steuerung einer Umwälzpumpe wissen, um die bestmögliche und effizienteste Lösung auszuwählen?
Elektronische Steuerung der Umwälzpumpe
Der größte Vorteil elektronisch gesteuerter Umwälzpumpen ist ihre Energieeffizienz. Bei einer entsprechenden Berücksichtigung der Betriebsart kann das Gerät einen um das 2- bis 5-Fache geringeren Energiebedarf haben als herkömmliche Lösungen. Dabei geht auch die Förderhöhe nicht verloren. Elektronisch gesteuerte Umwälzpumpen sind zwar eine größere Investition als Modelle mit manueller Steuerung, doch bereits innerhalb von zwei Betriebsjahren amortisieren sich diese Kosten.
Die elektronische Steuerung von Umwälzpumpen nutzt eine Mikroprozessorsteuerung, die für die Analyse der Betriebsparameter und -bedingungen zuständig ist. Auf Grundlage dieser Daten und unter Berücksichtigung der jeweiligen Anlage werden die Leistung und das Drehmoment der Pumpe und damit auch der Stromverbrauch bestimmt. Ein geringerer Energieverbrauch lässt sich außerdem mithilfe eines Potenziometers erreichen, mit dem sich die Pumpenleistung und die Förderhöhe stufenlos regulieren lassen.
Externe Steuerung der Umwälzpumpe
Die externe Steuerung einer Umwälzpumpe basiert, einfach gesagt, auf einem elektronischen Gerät, das die Pumpe abhängig von der Temperatur automatisch ein- und ausschaltet. Ein solcher Regler kann in Anlagen mit Kohle- oder Gaskesseln installiert werden. Der Regler ist mit einem Sensor ausgestattet, der die Wassertemperatur im Vorlauf der Heizungsanlage misst.

