Die Wahl der richtigen Pumpe für die Gartenbewässerung hängt vor allem von zwei Variablen ab: der Wasserquelle und den Anforderungen des Bewässerungssystems. Ein Installateur, der mit einem Tiefbrunnen arbeitet, steht vor ganz anderen Herausforderungen als jemand, der eine Anlage auf Basis eines Regenwasserspeichers plant. In beiden Fällen ist die präzise Abstimmung der Geräteparameter auf die tatsächlichen Betriebsbedingungen entscheidend – bevor man die Herstellerseite aufruft und auf „In den Warenkorb" klickt.
Brunnen oder Regenwasser – Wasserquellen und ihre Auswirkungen
Bei der Planung eines Gartenbewässerungssystems ist die Identifizierung der Wasserquellen immer der erste Schritt. Jede Quelle erfordert einen anderen Pumpentyp, eine andere Automatisierung und andere Anforderungen an die Filterung. Ein eigener Tiefbrunnen ist die stabilste, aber auch anspruchsvollste Quelle: Aufhängetiefe der Pumpe, Wasserspiegel, Brunnenleistung und physikalisch-chemische Zusammensetzung des Wassers (Vorhandensein von Sand, Eisen, Mangan) – all das muss vor der Auswahl des Geräts untersucht werden. Bei Schachtbrunnen oder Bohrungen mit geringer Leistung ist besonders wichtig, dass die Wasserentnahme nicht die Grenzen einer sicheren Nutzung der Quelle überschreitet.
Ganz anders sieht die Situation aus, wenn die Anlage Regenwasser nutzt, das in einem unterirdischen oder oberirdischen Tank gesammelt wird. Hier spielt die Brunnenleistung keine Rolle, dafür kommen andere Variablen hinzu: der Füllstand des Tanks, die Wasserqualität (biologische Verunreinigungen, Schwebstoffe), die Lage des Tanks im Verhältnis zum Entnahmebereich sowie die Druckanforderungen des Bewässerungssystems. Eine Regenwasserpumpe muss mit einem variablen Wasserstand im Tank zurechtkommen, arbeitet häufig im Start-Stopp-Betrieb und sollte mit einer Vorfilterung ausgestattet sein. In offenen technischen Tanks mit schlechterer Wasserqualität ist mitunter eine Schmutzwasserpumpe mit geeigneten Durchgängen für feste Verunreinigungen erforderlich.
Schlüsselparameter, die über die Auswahl der Pumpe entscheiden
Um eine Tiefbrunnen- oder Gartenpumpe an eine konkrete Anlage anzupassen, muss der Installateur mit konkreten Zahlen arbeiten – nicht mit Schätzungen. Grundlage ist die Prüfung der Brunnenleistung unter dynamischen Bedingungen, also ein Pumpversuch, der zeigt, wie schnell der Wasserspiegel bei einer bestimmten Entnahmemenge absinkt. Der Unterschied zwischen statischem und dynamischem Wasserspiegel wirkt sich unmittelbar auf die erforderliche Förderhöhe aus und muss mit einem angemessenen Planungszuschlag berücksichtigt werden.
Die Förderhöhe ist ein komplexer Parameter: Sie setzt sich aus der Aufhängetiefe der Pumpe, dem Höhenunterschied zwischen der Wasserfassung und dem Versorgungspunkt, den Druckverlusten entlang der Rohrleitung sowie den örtlichen Verlusten an den Armaturen zusammen. Bei einem typischen Garten mit automatischer Bewässerungsanlage und Sprinklern, die am Verteiler einen Druck von 3–4 bar benötigen, sind die Anforderungen an den Druck der Tiefbrunnenpumpe häufig höher, als der Bauherr im Vorgespräch annimmt. Daher müssen hydraulische Berechnungen der Modellauswahl vorausgehen und nicht umgekehrt. Die geeignete Förderleistung der Pumpe ist diejenige, die am Betriebspunkt – und nicht ausschließlich am maximalen Punkt der Kennlinie – den Gesamtbedarf aller gleichzeitig betriebenen Bewässerungsabschnitte abdeckt.
So wählen Sie eine Tiefbrunnenpumpe für einen Bohrbrunnen aus
Bei der Versorgung einer Gartenbewässerungsanlage aus einem eigenen Bohrbrunnen ist eine Tiefbrunnenpumpe der von Dambat hergestellten Marken IBO oder IPRO die natürliche Wahl. Der Einsatz einer Tiefbrunnenpumpe in einem Bohrloch mit einem Durchmesser von 4" oder 3,5" erfordert eine sorgfältige Abstimmung sowohl der Abmessungen der Einheit als auch ihrer Q/H-Kennlinie auf die Parameter der Wasserquelle. Eine leistungsstarke Tiefbrunnenpumpe der IPRO-Serie, die unter anderem in einer sandresistenten Ausführung erhältlich ist, eignet sich besonders für Brunnen, in denen die Wasserqualität saisonal schwanken kann.
Bei der Auswahl einer Pumpe für einen Brunnen sollte der Installateur einige Grundsätze beachten. Erstens darf die Förderleistung der Pumpe am Betriebspunkt die stabile Förderleistung des Brunnens nicht überschreiten – andernfalls läuft die Pumpe trocken und wird beschädigt. Zweitens muss der Druck der Tiefbrunnenpumpe am Auslauf sämtliche hydraulischen Verluste und die Druckanforderungen der Endverbraucher abdecken, also Rasensprenger, Nebeldüsen oder Tropfleitungen. Drittens sollte bei einem Bewässerungssystem mit mehreren unabhängigen, nacheinander oder parallel versorgten Abschnitten eine Erweiterung der Anlage um eine Druckerhöhungsanlage mit Membranbehälter in Betracht gezogen werden. Diese puffert den Wasserdruck und reduziert die Anzahl der Starts der Tiefbrunnenpumpe. Eine solche Anlage ermöglicht eine leistungsstarke Gartenbewässerung ohne Druckspitzen und ohne das Risiko zu häufiger Einschaltzyklen des Motors.
Bei größeren Grundstücken, auf denen die Bewässerung größerer Gärten die gleichzeitige Versorgung mehrerer Zonen erfordert, sollte eine leistungsstarke Tiefbrunnenpumpe mit ausreichender Durchflussreserve ausgewählt und die gesamte Anlage im Hinblick auf den maximalen gleichzeitigen Wasserverbrauch berechnet werden. Die detaillierten technischen Daten der im Dambat-Sortiment verfügbaren IPRO-Pumpen ermöglichen eine präzise Auswahl des für das jeweilige Projekt geeigneten Modells.
Regenwasserpumpe – Auswahl und Konfiguration der Anlage
Wenn ein Regenwasserspeicher die Hauptquelle ist, ist der Einsatz einer Tiefbrunnenpumpe im traditionellen Sinne des Begriffs nicht zweckmäßig. Hier spielen Tauchpumpen, Tauchdruckpumpen sowie selbstansaugende Pumpen, die neben dem Behälter angeordnet sind und das Wasser über eine Saugleitung ansaugen, die entscheidende Rolle. Jede dieser Lösungen hat ihr eigenes Einsatzprofil und einen unterschiedlichen Arbeitsparameterbereich.
Eine Tauchpumpe, die direkt im Behälter installiert wird, ist eine einfache und zuverlässige Lösung – das Wasser wird vom Boden oder aus der Mitte der Flüssigkeitssäule entnommen und über den Druckstutzen direkt in das Gartennetz gefördert. Nachteilig ist, dass die Pumpe bei Inspektionen und eventuellen Reparaturen aus dem unterirdischen Behälter herausgenommen werden muss. Eine Tauchdruckpumpe vereint die Vorteile einer Tauchpumpe und einer Druckpumpe: Sie erzeugt einen höheren Wasserdruck und ermöglicht dadurch die Versorgung sowohl manueller Schläuche als auch automatischer Bewässerungsabschnitte ohne zusätzliche Druckstufe. Diese Lösung empfiehlt sich besonders für Hybridsysteme, in denen die Gartenbewässerung abwechselnd über einen Brunnen und einen Regenwasserbehälter betrieben wird.
Eine selbstansaugende Pumpe neben einem oberirdischen Behälter ist eine klassische Saugpumpe für IBC-Behälter, Fässer oder kleine unterirdische Behälter mit niedrigem Wasserstand. Ihre Ansaugung ist durch die geometrische Saughöhe begrenzt (in der Regel auf 7–8 m), daher muss die Einbautiefe des Behälters bei der Modellauswahl berücksichtigt werden. Ist der Behälter unterirdisch und tief, empfiehlt sich eine selbstansaugende mehrstufige Saugpumpe, die größere Verluste in der Saugleitung ausgleicht. Ein auf Regenwasser basierendes Bewässerungssystem sollte so dimensioniert sein, dass die verfügbare Wassermenge aus dem Speicher für einen vollständigen Bewässerungszyklus des Gartens ausreicht. Dafür muss zuvor der Wasserverbrauch pro Tag oder für einen wöchentlichen Zyklus berechnet werden.
Pumpentypen IBO und IPRO – Überblick für Planer und Installateure
Das Angebot von Dambat umfasst eine große Auswahl an Pumpentypen für Garten- und Hausanwendungen. Dem Installateur, der ein Gerät für ein konkretes Projekt auswählt, stehen mehrere Produktklassen zur Verfügung, die sich nicht nur durch die Montageart, sondern auch durch den Bereich der hydraulischen Parameter unterscheiden.
Eine Hauswasserwerkpumpe ist eine klassische trockenlaufende Gartenpumpe mit eingebautem oder externem Druckschalter und Hauswasserbehälter. Sie sorgt für einen hohen Wasserdruck und ist die ideale Lösung für Versorgungsanlagen, die sowohl das Haus als auch den Garten aus einer Quelle speisen – beispielsweise aus einem Schachtbrunnen oder einem Regenwasserbehälter. Ein Hauswasserwerk als komplette elektrische Pumpe mit Membranbehälter, Druckschalter und Schutzarmaturen ist die von Installateuren bevorzugte „Alles-in-einem“-Lösung – insbesondere beim Kauf einer Pumpe für einen privaten Bauherrn, der ein anschlussfertiges System erwartet. Die mehrstufige Tiefbrunnenpumpe der IPRO-Serie ist dagegen Dambats Antwort auf die Anforderungen von Anlagen, die bei hoher Förderleistung einen hohen Druck benötigen – ein Gerätetyp für Brunnenbohrungen und industrielle Grundwasserentnahmen. Wo Wasser über große Höhen gefördert oder lange Hauptleitungen überwunden werden müssen, ist eine mehrstufige Pumpe die optimale Wahl.
Im Segment der preisgünstigen Pumpen für Garten- und Notfallarbeiten bietet Dambat IBO selbstansaugende Pumpen, eine Handpumpe als Unterstützung für Anlagen ohne Stromversorgung sowie Schmutzwasserpumpen zur Entwässerung von Baugruben, Behältern oder überschwemmten Flächen an. Eine Schmetterlingspumpe, eine einstufige Pumpe oder eine Umwälzpumpe sind weitere Beispiele für Lösungen, die in komplexere Anlagen integriert werden können – etwa zur Wasserzirkulation in Behältern oder in Heizungsanlagen, die mit einer Gartenanlage gekoppelt sind.
Verfahren zur Pumpenauswahl – Schritt für Schritt
Die professionelle Auswahl der richtigen Pumpe für den Garten beginnt nicht mit dem Durchsehen eines Katalogs, sondern mit einer Bestandsaufnahme. Der Installateur sollte die Art und Tiefe der Wasserquelle feststellen, die Ergiebigkeit des Brunnens oder das Fassungsvermögen des Regenwasserbehälters prüfen, die erforderliche Förderhöhe messen oder berechnen und anschließend den vom Bewässerungssystem bei der angenommenen Anzahl gleichzeitig arbeitender Bewässerungsabschnitte benötigten Wasserdurchfluss bestimmen. Erst nach Erfassung dieser Daten kann der Katalog herangezogen und mit der Auswahl einer Pumpe eines bestimmten Typs und Modells begonnen werden.
Der nächste Schritt sind hydraulische Berechnungen: die Summe der Druckverluste in den geraden Rohrleitungsabschnitten und an Einzelwiderständen, der von den Verbrauchern (Sprinklern, Düsen, Tropfkapillaren) benötigte Wasserdruck sowie der Pumpendruck, der erforderlich ist, um diese Verluste mit einer angemessenen Reserve zu überwinden. Fehler in dieser Phase führen zu einer Über- oder Unterdimensionierung der Leistung – beide Szenarien sind kostspielig. Eine überdimensionierte Pumpe erzeugt einen hohen Druck in der Anlage, was zu einem beschleunigten Verschleiß der Armaturen und zu Pumpenfehlern infolge des Betriebs außerhalb der Kennlinie führt. Eine unterdimensionierte Pumpe gewährleistet an den Endpunkten weder eine ausreichende Wassermenge noch einen ausreichenden Druck, was zu einer ungleichmäßigen Bewässerung der Pflanzen führt.
Beim Kauf einer Pumpe sollten nicht nur die Kosten des Geräts, sondern auch die Kosten für das Zubehör berücksichtigt werden: Druckbehälter, Steuerung, Filtration, Rückschlagventile und Trockenlaufschutz. Die Planung dieser Komponenten bereits in der Projektphase hilft, kostspielige Änderungen an der Anlage nach ihrer Inbetriebnahme zu vermeiden. Dambat bietet sowohl einzelne Geräte als auch fertige Hauswasserwerk-Sets an, die der Installateur als Komplettset bestellen kann.
Tiefbrunnenpumpe vs. Gartenpumpe – typische Anwendungen
| Quelle / Gartentyp | Empfohlener Pumpentyp | Hauptanwendung |
|---|---|---|
| Bohrbrunnen | IPRO-Tiefbrunnenpumpe (mehrstufig) | Konstante Versorgung des Hauses und der Gartenbewässerungsanlage; hoher Druck und hohe Förderleistung bei großen Tiefen |
| Brunnen | Selbstansaugende Pumpe / Hauswasserwerk IBO | Flache Wasserfassungen; einfache Installation, Montage in einem Technikraum möglich |
| Regenwasserbehälter (unterirdisch) | Tauchdruckpumpe IBO | Bewässerung von Pflanzen mit Regenwasser; wechselnder Wasserstand, automatischer Start/Stopp |
| Regenwasserbehälter (oberirdisch / IBC) | Selbstansaugende Pumpe / Saugpumpe IBO | Saisonale Wasserentnahme; einfacher Abbau für den Winter |
| Großer Garten (über 1000 m²) | Leistungsstarke Tiefbrunnenpumpe + Druckbehälter | Bewässerung größerer Gärten; konstanter Druck in mehreren Bewässerungsabschnitten des Gartens |
Druck, Durchfluss und Förderleistung – Betriebsparameter einer Bewässerungsanlage
Der Pumpendruck ist der Parameter, der alle Elemente der Anlage zu einem Gesamtsystem verbindet. Der Druck der Tiefbrunnenpumpe muss so hoch sein, dass die Regner nach Überwindung aller Verluste in Rohrleitungen und Armaturen mit voller Reichweite arbeiten und Tropfleitungen das Wasser über die gesamte Länge des Abschnitts gleichmäßig verteilen. In der Planungspraxis werden am Zulauf der Steuerung mindestens 2,5–3 bar angesetzt. Unter Berücksichtigung der Anlagenverluste bedeutet dies häufig einen erforderlichen Druck von 4–5 bar am Pumpenanschluss bei vollem Durchfluss.
Der Wasserdurchfluss und die Wassermenge am Betriebspunkt der Pumpe müssen mit dem Zeitplan der Bewässerungssteuerung abgestimmt sein. Ein typisches Gartenbewässerungssystem wird gerade deshalb in aufeinanderfolgende Zonen aufgeteilt, damit die Möglichkeiten der Wasserquelle und der Pumpe bei gleichzeitiger Wasserentnahme durch mehrere Abschnitte nicht überschritten werden. Prüfen Sie die Förderleistung des Brunnens nicht nur unter statischen Bedingungen, sondern auch nach mehreren Stunden intensiver Bewässerung – dies ist ein realistischer Test für das gesamte System. Eine zu hohe Wasserentnahme, die die Regeneration der Wasserfassung übersteigt, führt zu Trockenlauf und Pumpenschäden.
Der Wasserverbrauch in Gartenbewässerungssystemen wird häufig unterschätzt. Selbst kleine Rotationsregner verbrauchen jeweils 0,3–0,7 m³/h, und bei einem gleichzeitigen Betrieb von mehreren Dutzend Regnern steigt der Bedarf auf ein Niveau, das eine Pumpe mit einer Förderleistung von 3–6 m³/h bei entsprechendem Druck erfordert. Eine Druckpumpe oder mehrstufige Tiefbrunnenpumpe der IPRO-Serie kann solchen Anforderungen gerecht werden, jedoch nur, wenn der Pumpenauswahl eine zuverlässige Analyse und keine grobe Schätzung vorausgeht. Ein hoher Druck in der Anlage bei zu geringem Wasserdurchfluss in den Bewässerungsabschnitten gehört zu den häufigsten Planungsfehlern.
Druckbehälter und Hauswasserwerk im Gartenbewässerungssystem
Der Einsatz eines großen Druckbehälters in einer Anlage, die einen Garten aus einem eigenen Brunnen versorgt, bietet mehrere unmittelbare Vorteile. Der Druckbehälter puffert den Wasserdruck: Wenn die Steuerung eine Bewässerungssektion öffnet, wird das Wasser zunächst aus dem Behälter entnommen, ohne dass die Tiefbrunnenpumpe anlaufen muss. Erst wenn der Druck unter den Einschaltwert des Druckschalters fällt, startet die Tiefbrunnenpumpe und füllt den Behälter wieder auf. Ein großer Behälter – beispielsweise mit 100–200 l – bedeutet eine mehrfach geringere Anzahl von Anlaufzyklen pro Tag, was sich unmittelbar auf die Lebensdauer des Motors auswirkt und die durch häufiges Anlaufen bedingte Belastung der Pumpe verringert.
Ein Hauswasserwerk als fertige Lösung für den Installateur spart sowohl Montagezeit als auch eine werkseitig abgestimmte Zusammenarbeit zwischen Pumpe, Druckschalter und Behälter. Dambat IBO bietet anschlussfertige Sets an, die eine Elektropumpe, einen Membran-Druckbehälter sowie Anschlussarmaturen umfassen. Für Anlagen, die in mehreren Sektionen gleichzeitig einen konstant hohen Wasserdruck erfordern, ist ein hochwertigeres Set auf Basis einer mehrstufigen IPRO-Pumpe eine leistungsstarke, hinsichtlich der Parameter reproduzierbare und leicht zu wartende Lösung.
Gartenbewässerungssystem – vom kleinen Grundstück bis zum großen Garten
Kleine Gärten an Einfamilienhäusern mit einer Fläche von bis zu 200–300 m² werden meist von einer einfachen Garten- oder Hauswasserwerkpumpe von IBO mit einem kleinen Behälter versorgt. Einige Rasensprinkler-Sektionen und manuelle Schläuche sind ein Anwendungsbereich, in dem eine einstufige selbstansaugende Pumpe mit mittlerem Druck ausreicht. Die Steuerung kann auf einen einfachen Druckschalter oder ein manuelles Ventil beschränkt sein – die Anlage ist einfach und schnell zu montieren.
In einem großen Garten wird das Bewässerungssystem, insbesondere bei der Verbindung der Rasenbewässerung mit Bereichen für Beete, Gemüsebeet und Obstgarten, zu einem weit verzweigten Netz aus Rohren und Ventilen, das eine stabile und kontinuierliche Wasserquelle erfordert. Hier bildet die passende Tiefbrunnenpumpe der IPRO-Serie, die im Hinblick auf eine hohe Förderleistung beim vorgesehenen Druck ausgewählt wird, zusammen mit einem Druckbehälter und einer Mehrzonensteuerung ein vollständiges und autonomes Gartenbewässerungssystem. Die Bewässerung größerer Gärten erfordert eine Aufteilung in automatisch gesteuerte sequenzielle oder zonale Abschnitte, denn nur so können ein einziger Behälter und eine einzige Pumpe die gesamte Anlage effizient versorgen, ohne die Leistungsfähigkeit der Wasserquelle zu überschreiten. Die Bewässerung wasserempfindlicher Pflanzen – etwa in Gewächshäusern und Frühbeeten – erfordert wiederum eine präzise Regelung des Wasserdurchflusses und des Drucks in der Tropfleitung, weshalb eine Pumpe mit stufenloser Regelung ausgewählt oder ein Druckminderer eingesetzt werden muss.
Technischer Support von Dambat IBO und IPRO für Installateure
Dambat als polnischer Hersteller der IBO- und IPRO-Pumpen bietet Installateuren und Planern nicht nur ein umfangreiches Produktsortiment, sondern auch aktive technische Unterstützung bei der Geräteauswahl. Die technische Abteilung des Unternehmens unterstützt bei der Auswahl einer Tiefbrunnenpumpe für einen konkreten Brunnen, analysiert die Anlagenparameter und empfiehlt das optimale Modell aus dem verfügbaren Sortiment. Dies ist besonders bei Sonderprojekten wichtig – etwa wenn die Förderleistung des Brunnens begrenzt ist, der Wasserspiegel saisonal schwankt oder das Gartenbewässerungssystem mehrere unabhängige Wasserquellen miteinander verbindet.
Auf der Herstellerwebsite sind Produktdatenblätter, Montageanleitungen, Schaltpläne sowie Leitfäden zu den Pumpenarten und ihren Anwendungen verfügbar. Das Servicesystem umfasst auch den Kundendienst: Ersatzteile für IBO- und IPRO-Pumpen können über ein spezielles Formular angefragt werden, während der Kundendienst eine Diagnose durchführt und zur Reparatur oder zum Austausch des Geräts berät. Dadurch wird die Auswahl der passenden Pumpe durch die Daten und die Erfahrung des Herstellers unterstützt und beruht nicht ausschließlich auf der Intuition des Installateurs.
Nützliche Links – IBO- und IPRO-Pumpen im Dambat-Sortiment
- Dambat – Hersteller der IBO- und IPRO-Pumpen, Startseite
- IBO-Gartenpumpen – elektrische und selbstansaugende Pumpen zur Gartenbewässerung
- Pumpen für Regenwasser und Bewässerung – Behälter und Bewässerungssysteme
- IBO-Pumpen – das vollständige Sortiment: Tiefbrunnen-, Hauswasser- und Tauchpumpen
- IPRO-Pumpen – mehrstufige Tiefbrunnenpumpen für Bohrbrunnen
Häufig gestellte Fragen
Welche Gartenpumpe eignet sich für einen Bohrbrunnen?
Für einen Bohrbrunnen eignet sich am besten eine Tiefbrunnenpumpe der IPRO-Serie (Dambat), die anhand der Aufhängetiefe, des dynamischen Wasserspiegels und des erforderlichen Wasserdrucks am Zulauf der Gartenbewässerungsanlage ausgewählt wird. Bei mehreren Rasensprinklerzonen empfiehlt es sich, die Anlage um einen Druckbehälter zu ergänzen. Dieser puffert den Druck und reduziert die Anzahl der Starts der Tiefbrunnenpumpe auf einige Dutzend Zyklen pro Tag statt auf mehrere Hundert.
Worin unterscheidet sich eine Tiefbrunnenpumpe von einer Gartenpumpe?
Eine Tiefbrunnenpumpe arbeitet untergetaucht in einem Bohrloch oder Brunnen. Sie ist dicht, druckbeständig gegenüber der Wassersäule und für Förderhöhen von mehreren Dutzend oder sogar über hundert Metern ausgelegt. Eine Gartenpumpe ist in der Regel ein außerhalb der Wasserquelle installiertes Oberflächengerät, das nach dem Saugprinzip arbeitet. Ihr Einsatz wird durch die geometrische Saughöhe (7–8 m) begrenzt und eignet sich optimal für flache Wasserentnahmestellen: gegrabene Brunnen, oberirdische Behälter und Regenwasserspeicher.
Wie lässt sich die Leistungsfähigkeit eines Brunnens vor der Pumpenauswahl prüfen?
Die Förderleistung eines Brunnens wird durch einen Pumpversuch ermittelt: Über mindestens mehrere Minuten wird Wasser mit konstantem Durchfluss abgepumpt und der Wasserstand beobachtet. Wenn sich der Wasserstand auf einem konstanten Niveau stabilisiert und nicht weiter absinkt, bedeutet dies, dass der Brunnen mindestens so schnell Wasser nachliefert, wie der vorgegebene Durchfluss beträgt – dies ist die sichere Entnahmegrenze für die ausgewählte Brunnenpumpe. Das Ergebnis des Pumpversuchs ist ein entscheidender Eingangsparameter für die Auswahl der Tiefbrunnenpumpe.
Reicht für Regenwasser eine gewöhnliche Tauchpumpe aus?
Zum einfachen Entleeren eines Behälters oder für gelegentliches Bewässern genügt eine klassische Tauchpumpe. Wenn die Anlage jedoch ein automatisches Gartenbewässerungssystem mit Sprinklern oder Tropfleitungen versorgen soll, ist eine Tauchdruckpumpe oder eine spezielle Regenwasserpumpe mit höherem Wasserdruck die bessere Wahl – beispielsweise aus der IBO-Serie im Angebot von Dambat. Nur dieser Pumpentyp gewährleistet einen stabilen Pumpendruck über die gesamte Länge des Bewässerungsnetzes, unabhängig vom aktuellen Wasserstand im Behälter.
Wann lohnt sich eine Druckerhöhungsanlage im Garten?
Eine Druckerhöhungsanlage ist besonders sinnvoll, wenn dieselbe Tiefbrunnenpumpe sowohl das Gebäude als auch die Gartenbewässerung versorgen soll und die Bewässerungssteuerung im Mehrzonenbetrieb mit häufigen Einschaltzyklen arbeitet. Der Druckbehälter puffert den Wasserdruck und begrenzt die Anzahl der Motorstarts, wodurch der Energieverbrauch sinkt und die Lebensdauer der Elektropumpe verlängert wird. Für einen großen Garten, der bei der Bewässerung eine hohe Förderleistung erfordert, ist ein System mit einer mehrstufigen IPRO-Pumpe und einem großen Behälter eine Lösung für höchsten Bedienkomfort.
Was ist der Unterschied zwischen einer selbstansaugenden Pumpe und einer Saugpumpe?
In der Fachsprache bezeichnet man als Saugpumpe jede oberirdisch aufgestellte Pumpe, die Wasser über eine Saugleitung ansaugt – sowohl einstufige Kreiselpumpen als auch mehrstufige Pumpen. Eine selbstansaugende Pumpe ist eine Unterkategorie der Saugpumpe: ein Gerät, das die Saugleitung beim Start selbstständig entlüftet, ohne dass das Pumpengehäuse manuell mit Wasser gefüllt werden muss. Diese Unterscheidung ist bei der Planung von Gartenanlagen wichtig, da die automatische Inbetriebnahme der Bewässerungsanlage im Frühjahr nach dem Entleeren im Winter nicht die Anwesenheit eines Installateurs erfordert.
Wofür wird eine Tiefbrunnenpumpe außerhalb des Gartens eingesetzt?
Der Einsatz einer Tiefbrunnenpumpe geht weit über die reine Gartenbewässerung hinaus. Tiefbrunnenpumpen der IPRO-Serie werden als Hauptwasserquelle in Einfamilienhäusern, Pensionen, kleinen Produktionsbetrieben, der Landwirtschaft und im intensiven Gartenbau eingesetzt. Wenn die Bewässerungsanlage mit der Hausinstallation zusammenarbeitet – beispielsweise indem beide gemeinsam die Druckerhöhungsanlage versorgen –, erfüllt die Tiefbrunnenpumpe eine doppelte Funktion: Sie stellt Trink- und Brauchwasser sowie den erforderlichen Druck für die Bewässerungsbereiche im Garten bereit.

