Unabhängig davon, ob wir ein Baugrundstück oder ein Freizeitgrundstück besitzen, benötigen wir Zugang zu Wasser. Im ersten Fall ist es für die Nutzung unerlässlich, im zweiten hilft es bei der Pflege der Pflanzen.
Oft kommt es jedoch vor, dass wir keinen direkten Wasseranschluss haben und uns für den Bau eines Brunnens entscheiden. Damit die Nutzung komfortabel ist, sollte ein Hauswasserwerk zur Grundausstattung gehören. Dieses Gerät hat die Aufgabe, einen konstanten Druck in der Wasserversorgungsanlage aufrechtzuerhalten. Es sorgt unabhängig vom Stockwerk für einen gleichmäßigen Druck an jedem Wasserhahn. Außerdem schützt es die Pumpe vor den negativen Folgen häufigen Ein- und Ausschaltens und verlängert dadurch ihre Lebensdauer erheblich. Damit es effizient arbeitet und unsere Erwartungen vollständig erfüllt, muss auf die richtige Einstellung geachtet werden.
Eines der wichtigsten Elemente eines Hauswasserwerks ist der Druckschalter. Seine Aufgabe besteht darin, die Pumpe beim Erreichen des entsprechenden Drucks ein- und auszuschalten. Meist ist er automatisch programmiert, allerdings ist auch eine manuelle Konfiguration möglich, mit der sich die Arbeitszyklen an die eigenen Bedürfnisse anpassen lassen. Wenn wir einen niedrigeren oder höheren Druck einstellen möchten, müssen wir die Schrauben im Druckschalter finden, denn genau mit ihnen lässt sich der Druck regulieren. Die größere Schraube ist für den Einschaltvorgang zuständig, die kleinere für das Ausschalten. Durch Drehen der größeren Schraube nach rechts lässt sich der Einschaltdruck der Pumpe erhöhen, während eine Drehung nach links ihn verringert. Die Einstellung der kleineren Schraube nach rechts erhöht dagegen den Ausschaltdruck, während eine Drehung nach links den zum Ausschalten des Geräts erforderlichen Druck senkt.
Wenn wir also einen hohen Wasserdruck erreichen möchten, müssen wir den oberen Druckwert der Pumpe erhöhen. Dabei ist es wichtig, den maximalen Druck, der für das jeweilige Gerät charakteristisch ist, nicht zu überschreiten.

