Die Umwälzpumpe ist eine Art Kreiselpumpe und dient dazu, Flüssigkeiten in Heizungs- und Kühlanlagen zum Fließen zu bringen. Mit anderen Worten: Die Umwälzpumpe erzwingt die Wasserzirkulation. Dieses Phänomen wurde erstmals 1929 genutzt. Das wichtigste Element der Umwälzpumpe ist der Motor, der Welle und Laufrad antreibt. Bei herkömmlichen Trockenläuferpumpenmodellen ist der Motor von der Flüssigkeit getrennt. Heutzutage sind jedoch Nassläuferpumpen weitaus beliebter – nasslaufende oder hocheffiziente ECM-Technologie-Pumpen mit elektronischem Motor.
Wie funktioniert eine Zentralheizungspumpe?
Druckheizsysteme nutzen Umwälzpumpen, um die Wasserzirkulation zu erzwingen. Zentralheizungsumwälzpumpe verbessert den Betrieb der Heizungsanlage erheblich. Bei der Verwendung ist es nicht erforderlich, Rohre mit großem Querschnitt zu verwenden oder den Kessel im Keller zu installieren. Die Umwälzpumpe kann direkt in den Kessel eingebaut werden. Andernfalls müssen Sie die Pumpe selbst kaufen, die Installation ist jedoch nicht kompliziert. Zentralheizungspumpen sind kompakt und leicht. Ihr Funktionsprinzip basiert auf der Erzeugung einer Druckdifferenz zwischen Einlass und Auslass der Pumpe. Durch die Pumpe wird Wasser aus dem Kessel angesaugt. Das Edelstahllaufrad wird von einem Motor angetrieben und überträgt potentielle und kinetische Energie auf die Flüssigkeit. Dadurch erhöht sich sein Druck und seine Geschwindigkeit.
Im gusseisernen Pumpenkörper wird kinetische Energie in potentielle Energie umgewandelt, wodurch der Druck noch weiter ansteigt. Dadurch ist es möglich, die Wasserzirkulation zu aktivieren, die in den Heizungsrohren zirkuliert und die Heizkörper erreicht. In Einfamilienhäusern kommen Nassläuferpumpen zum Einsatz, bei denen der Motor in die Flüssigkeit eintaucht. Ihre Haltbarkeit beträgt ca. 15-20 Jahre. Die Umwälzpumpe der Zentralheizung sollte mit einem automatischen Entlüftungsventil und einem Netzfilter ausgestattet sein. Denken Sie daran, dass Filter regelmäßig gereinigt werden sollten! Moderne Zentralheizungsumwälzpumpen erhöhen nicht nur den Komfort bei der Nutzung der Anlage, sondern ermöglichen auch eine Reduzierung des Stromverbrauchs um bis zu 50 %.
Wie wählt man die richtige Umwälzpumpe aus?
Nassläufer-Umwälzpumpen für Zentralheizungen erfordern keine Wartung, Schmierung oder Austausch von Dichtungen. Es ist jedoch sehr wichtig, ihre Parameter richtig auszuwählen, da der Einbau einer zu kleinen oder zu großen Pumpe negative finanzielle und betriebliche Folgen hat. Eine zu große Umwälzpumpe verbraucht unverhältnismäßig viel Strom und ihre Teile verschleißen schneller als sie sollten. Die Wahl einer zu kleinen Pumpe kann jedoch dazu führen, dass die Installation den erforderlichen Wasserdurchfluss nur schwer erzwingen kann, was zu einer Unterheizung der Räume führt. Die wichtigsten zu beachtenden Parameter sind Effizienz, Pumpendruck, Stromverbrauch, Rotorgeschwindigkeit und Geräuschpegel. Die Parameter der Umwälzpumpe sollten an die Länge der Rohre, die Anzahl der Heizkörper und den Widerstand der Anlage angepasst werden. Die Pumpenleistung, d. h. Förderhöhe und Fördermenge, sollte bei der Installationsplanung angegeben werden. Verfügt der Anleger nicht über solche Informationen, ist es am besten, bei der Berechnung die Hilfe eines Spezialisten in Anspruch zu nehmen.
Bitte beachten Sie, dass bei Fußbodenheizungen und in mehrstöckigen Häusern Pumpen mit höherem Wirkungsgrad erforderlich sind. Es lohnt sich, elektronisch gesteuerte Umwälzpumpen zu wählen, die die Motordrehzahl automatisch regeln können. Solche Pumpen werden für Installationen mit Thermostatventilen empfohlen. Die Geschwindigkeitsregulierung erfolgt meist in drei oder vier Stufen. Die Pumpe sollte die meiste Zeit mit der höchsten Drehzahl laufen. Der Stromverbrauchsparameter bestimmt die Betriebskosten. Ein rationeller Betrieb des Kessels ist nur dann möglich, wenn die Parameter der Umwälzpumpe richtig an die Anforderungen der Heizungsanlage angepasst sind.

