Tauchpumpen sind moderne Geräte zur Förderung von sauberem Wasser aus großen Tiefen. Sie werden am häufigsten für Brunnen mit einer Tiefe von mehr als 8 Metern sowie für Wasserreservoirs verwendet. Ihre Wirkungsweise ist äußerst effektiv, sofern sie entsprechend den individuellen Bedürfnissen richtig ausgewählt werden. Erfahren Sie, welche 10 Fehler Sie bei der Auswahl einer Tauchpumpe für Ihr Zuhause vermeiden sollten.
Die größten Vorteile einer Tauchpumpe
Tauchpumpen werden in verschiedenen Bewässerungssystemen eingesetzt und sind aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile sowohl in Einfamilienhäusern als auch in Industrieanlagen und landwirtschaftlichen Betrieben einsetzbar. Sie können erfolgreich zur Wasserversorgung von Hydrophor-, Bewässerungs- und Wasserversorgungssystemen und sogar zur Gewinnung von Mineral- oder Thermalwasser eingesetzt werden. Ihr wichtigstes Merkmal ist Möglichkeit, hohen Druck zu erzeugen, was sie perfekt zum Pumpen von Wasser aus großen Tiefen macht. Darüber hinaus sorgen sie an allen Wasserentnahmestellen für ausreichenden Druck. Meistens zeichnen sie sich durch eine kompakte Bauweise aus – sie haben die Form eines länglichen Zylinders, der den Motor und das Hydrauliksystem enthält. Damit sie ihre Funktion gut erfüllen können, müssen sie jedoch einzeln ausgewählt werden.
Wie wählt man eine Tauchpumpe für individuelle Bedürfnisse aus?
Eine Tauchpumpe ist ein effektives Gerät mit hoher Betriebseffizienz. Sie müssen sich jedoch darüber im Klaren sein, dass nur eine gut ausgewählte Pumpe ihre Funktionen ordnungsgemäß erfüllt.
10 Fehler, die Sie bei der Auswahl vermeiden sollten:
- unermessliche Wasseroberfläche - In der Praxis bedeutet dies, die Pumpe in einem Brunnen oder Wasserreservoir zu installieren, dessen Tiefe weniger als 8 Meter beträgt. In einer solchen Situation wird die Pumpe sicherlich nicht effektiv arbeiten und möglicherweise sogar ausfallen.
- keine Analyse der Boden- und Wasserverhältnisse - Damit die Pumpe richtig funktioniert, ist es wichtig zu wissen, in welcher Tiefe sich der Grundwasserleiter befindet, ob es große Pegelschwankungen gibt und vor allem, wie die Qualität des Wassers ist. Dies ist besonders wichtig, wenn sich herausstellt, dass der Sandgehalt hoch ist, da Sie eine Pumpe mit geeigneten Parametern und einer verstärkten Struktur auswählen müssen.
- Pumpe nicht an die Abmessungen des Brunnens angepasst - Es ist äußerst wichtig, dass der Durchmesser der Pumpe kleiner ist als der Durchmesser des Mantelrohrs, das Teil des Tiefbrunnens ist. Dies ermöglicht nicht nur eine einfache Installation des Geräts, sondern sorgt auch dafür, dass Wasser an der Pumpe fließt und eine bessere Motorkühlung gewährleistet wird.
- Pumpe nicht an die Kapazität des Brunnens angepasst - Eine im Verhältnis zur Kapazität des Brunnens zu starke Pumpe kann dazu führen, dass die Pumpe blockiert, während eine zu schwache Pumpe nicht in der Lage ist, das Wasser richtig zu pumpen.
- falsche Bestimmung der Hubhöhe - Die Hubhöhe ist die Differenz zwischen dem höchsten Flüssigkeitsbehälter und der Wasseroberfläche. Die falsche Bestimmung dieses Wertes ist einer der häufigsten Fehler bei der Auswahl einer Pumpe, was dazu führt, dass diese nicht wie erwartet Wasser fördert.
- Auswahl einer ungeeigneten Stromversorgung - Tiefbrunnenpumpen gibt es in zwei Stromversorgungsvarianten – 230 V oder 400 V. Die ersten benötigen eine einphasige Stromversorgung und können daher an eine normale Steckdose angeschlossen werden. Letztere werden mit einem dreiphasigen Stromnetz betrieben und erfordern daher Kraft,
- schlechte Pumpenleistung - Der Pumpenwirkungsgrad gibt an, wie viel Wasser in Litern die Pumpe pro Minute oder Stunde pumpen kann. Bevor Sie sich für ein Gerät entscheiden, lohnt es sich, den Wasserbedarf sorgfältig zu ermitteln. Dabei sind die Anzahl und Art der Wasserentnahmestellen sowie der erforderliche Druck zu berücksichtigen. Nur dann ist es möglich, eine Pumpe mit einer bestimmten Leistung auszuwählen. Ein zu hoher Wirkungsgrad führt zu unnötigen Kosten, während ein zu niedriger Wirkungsgrad zu einem zu niedrigen Wasserdruck und damit zu Problemen bei der Installation führt.
- falsche Auswahl der Pumpensteuerung - Die Tauchpumpe kann über verschiedene Arten von Geräten gesteuert werden, z.B. ein Hydrophortank mit Druckschalter, ein tankloser Automat, ein Frequenzumrichter, also der beliebte „Inverter“. Die Wahl des Reglers sollte an die Art der Nutzung angepasst werden,
- nur von der Motorkraft geleitet - Die Motorleistung ist nicht das einzige Kriterium für die Effizienz der Pumpe. Sein hydraulisches Design ist definitiv wichtiger,
- Verwendung einer ungeeigneten Pumpe - Manchmal kommt es vor, dass eine Hydrophorpumpe anstelle einer Tiefbrunnenpumpe verwendet wird, was darauf zurückzuführen ist, dass die Besonderheiten beider Geräte nicht bekannt sind und sie austauschbar behandelt werden.
Eine Tauchpumpe kann nur dann ihre volle Wirkung entfalten, wenn sie individuell ausgewählt wird. Vor dem Kauf lohnt es sich, die technischen Spezifikationen genau zu kennen und es sowohl an Ihre Bedürfnisse als auch an die Bedingungen vor Ort anzupassen.

