Jak obliczyć godzinowe zużycie prądu dla pompy?

Die Berechnung des stündlichen Energieverbrauchs einer Wasserpumpe ist die Grundlage für eine zuverlässige Bewertung der Betriebskosten einer Anlage. Unabhängig davon, ob Sie eine neue Hausinstallation planen, eine Umwälzpumpe für die Zentralheizung auswählen oder die Effizienz eines bestehenden hydrodynamischen Systems überprüfen – präzise Berechnungen helfen Ihnen, überhöhte Kosten für elektrische Energie zu vermeiden und ein Gerät mit optimalen Parametern auszuwählen. In diesem Artikel führen wir Sie durch den gesamten Prozess: von den grundlegenden Formeln über die Faktoren, die den jährlichen Energieverbrauch beeinflussen, bis hin zu den Besonderheiten der einzelnen Pumpentypen aus dem Angebot von Dambat – der Marken IBO und IPRO.

Energiegrundlagen – Was ist die von der Pumpe aufgenommene Leistung?

Jede elektrische Pumpe entnimmt dem Netz elektrische Energie, die in Watt (W) oder Kilowatt (kW) angegeben wird. Das Berechnungsergebnis ist der kWh-Energieverbrauch der Pumpe in einem bestimmten Zeitraum. Diese aufgenommene Leistung ist nicht dasselbe wie die hydraulische (Nutz-)Leistung – der Unterschied zwischen beiden wird durch den Pumpenwirkungsgrad (η) beschrieben, der als Verhältnis der hydraulischen Leistung zur aus dem Netz aufgenommenen elektrischen Leistung definiert ist. Bei typischen Wasserpumpen liegt der Wirkungsgrad je nach Geräteklasse, Betriebspunkt und Verschleißgrad zwischen 30 und 80 %.

Den Energieverbrauch in kWh elektrischer Energie berechnen wir mit einer einfachen Formel (das Ergebnis ist der kWh-Energieverbrauch der aus dem Netz entnommenen Energie):

E [kWh] = P [kW] × t [h]
wobei: E – aus dem Netz entnommene Energie, P – von der Pumpe aufgenommene Leistung (laut Typenschild), t – Betriebszeit in Stunden

Beispiel: Eine Umwälzpumpe mit einer Leistung von P = 0,09 kW (90 W), die 12 Stunden pro Tag läuft, verbraucht täglich: E = 0,09 kW × 12 h = 1,08 kWh elektrische Energie. Auf einen Monat gerechnet (30 Tage) entspricht das etwa 32,4 kWh und pro Jahr fast 395 kWh. Das ist bereits ein konkreter Posten auf der Stromrechnung.

Nennleistung und tatsächlicher Stromverbrauch

Der Hersteller gibt auf dem Typenschild die Nennleistung (oder Eingangsleistung) an, die dem Betrieb bei Volllast entspricht. In der Praxis sollten Installateure beachten, dass der tatsächliche Stromverbrauch vom Betriebspunkt der Pumpe auf der Q-H-Kennlinie abhängt. Wenn die Pumpe bei einem geringeren Durchfluss oder einem höheren Druck als dem Nennwert arbeitet, kann ihre Leistung über oder unter dem angegebenen Wert liegen.

Eine wichtige Rolle spielt dabei der Frequenzumrichter (Inverter). Frequenzumrichter aus dem Dambat-Sortiment ermöglichen eine stufenlose Regelung der Drehzahl des Laufrads und passen die Leistungsaufnahme an den momentanen Förderstrombedarf an. In der Praxis lässt sich dadurch im Vergleich zu Anlagen mit konstanter Drehzahl eine geringere Energieaufnahme von bis zu 30–50 % erreichen. Dies ist besonders bei Anlagen mit variablem Förderstrom wichtig – etwa in Wasserversorgungsnetzen kleiner Gebäude oder in Warmwasser-Zirkulationssystemen.

Hinweis für Installateure: Überprüfen Sie stets den Betriebspunkt der Pumpe anhand der vom Hersteller bereitgestellten Q-H-Kennlinie. Der Betrieb nahe dem maximalen Förderstrom (bei minimaler Förderhöhe H) kann zu einem erhöhten Betriebsstrom und vorzeitigem Verschleiß der Dichtungen führen.

Stündliche und tägliche Formel – Beispieltabelle der Pumpenleistungen von IBO/IPRO

Nachfolgend präsentieren wir Richtwerte für ausgewählte Pumpentypen aus dem Dambat-Portfolio. Die Betriebszeit ist beispielhaft und muss an den tatsächlichen Betriebsplan angepasst werden.

Pumpentyp Nennleistung [kW] kWh / h kWh / Tag (8 h) Jährlicher Energieverbrauch (3650 h)
Energiesparende Umwälzpumpe IBO (Klasse A) 0,05–0,15 0,05–0,15 0,40–1,20 183–548 kWh
Zirkulationspumpe für Warmwasser IBO 0,03–0,08 0,03–0,08 0,24–0,64 110–292 kWh
Oberflächenpumpe IBO (für den Hausgebrauch) 0,37–0,75 0,37–0,75 2,96–6,00 1350–2738 kWh
Tiefbrunnenpumpe IPRO 4" 0,37–2,20 0,37–2,20 2,96–17,60 1350–8030 kWh
Tauchpumpe IBO (für Schmutzwasser) 0,37–1,10 0,37–1,10 2,96–8,80 1350–4015 kWh
Tiefbrunnenpumpe IPRO 6" 2,20–11,0 2,20–11,0 17,60–88,0 8030–40 150 kWh

Die Daten in der obigen Tabelle sind Richtwerte. Detaillierte Parameter jedes Geräts finden Sie in den Produktdatenblättern auf der Seite dambat.pl – Kataloge zum Herunterladen.

Saisonaler Energieverbrauch – warum ist der Betriebsplan wichtig?

Der jährliche und saisonale Stromverbrauch einer Pumpe ergibt sich nur selten ausschließlich aus der Multiplikation der Leistung mit 8760 Stunden. Tatsächlich arbeiten Umwälzpumpen für Heizungsanlagen hauptsächlich während der Heizsaison (in Polen etwa 1800–2400 h/Jahr), Zirkulationspumpen für Warmwasser können rund um die Uhr mit vom Steuergerät festgelegten Unterbrechungen laufen, während Tiefbrunnenpumpen nur impulsweise arbeiten – beim Öffnen von Entnahmestellen oder beim Befüllen des Druckbehälters.

Daher wird der Energieverbrauch während der Heizsaison für jeden Betriebszeitraum separat berechnet. Fachgerecht erfolgt dies anhand der Gradstundenmethode oder auf Grundlage einer detaillierten energetischen Gebäudeanalyse. Saisonale Formel:

E_sezon [kWh] = P [kW] × t_sezon [h] × f_obciążenia [–]
wobei f_obciążenia – der tatsächliche Lastfaktor ist (typischerweise 0,5–0,9 für Umwälzpumpen der Heizungsanlage)

Bei Umwälzpumpen der Energieeffizienzklasse A (EEI ≤ 0,23) ist der Stromverbrauch während der Heizsaison in der Regel 50–70 % niedriger als bei klassischen Pumpen mit Asynchronmotor. Für Installateure und Planer ist dies ein wichtiges Argument bei der Auswahl der Geräte – sowohl im Hinblick auf die Erfüllung der ErP-Normen als auch auf den konkreten Nutzen für den Investor.

EEI-Wert, Energieeffizienzklassen und Ep-Wert – was sagen die Zahlen aus?

Die europäische ErP-Richtlinie (Energy-related Products) verpflichtete die Hersteller, die Energieeffizienz von Umwälzpumpen mithilfe des EEI (Energy Efficiency Index) zu kennzeichnen. Je niedriger der EEI, desto energieeffizienter ist die Pumpe. Seit 2015 dürfen auf dem Markt nur Pumpen mit einem EEI von ≤ 0,23 angeboten werden. In der Praxis erreichen moderne Umwälzpumpen mit EC-Motoren (elektronisch kommutierten Motoren) einen EEI von unter 0,15.

Ebenso wichtig im Zusammenhang mit der energetischen Qualität des Gebäudes ist der Ep-Wert (Bedarfswert für nicht erneuerbare Primärenergie), der in kWh/(m²·Jahr) angegeben wird. Er beschreibt, wie viel Energie aus nicht erneuerbaren Quellen benötigt wird, um den jährlichen Bedarf des Gebäudes für Heizung, Lüftung, Kühlung und Warmwasserbereitung zu decken. Je niedriger dieser Wert ist, desto besser – das Gebäude erfüllt die Anforderungen der technischen Bedingungen WT 2021, die für neue Einfamilienhäuser einen Grenzwert von ≤ 70 kWh/(m²·Jahr) festlegen.

Eine energieeffiziente Umwälzpumpe wirkt sich direkt auf den berechneten Ep-Wert aus. Der Einsatz einer energiesparenden IBO-Pumpe der Klasse A kann diesen Wert um einige Punkte senken – was in der Praxis darüber entscheiden kann, ob das Gebäude die Energieeffizienzklasse A oder B erhält. Dies betrifft auch den in kWh/(m²·Jahr) ausgedrückten Wärmebedarf des Gebäudes, der die Grundlage für die Ermittlung des Ep-Werts bildet.

Für Planer und Auditoren: Berücksichtigen Sie bei der Erstellung eines Energieaudits den tatsächlichen Primärenergiebedarfswert der Pumpe gemäß der Norm PN-EN 14825 sowie der Verordnung über die Methodik zur Berechnung der energetischen Qualität eines Gebäudes.

Energiebedarf des Gebäudes – wie fügt sich die Pumpe in die Bilanz ein?

Der Energiebedarf des Gebäudes ist die Summe des Bedarfs aller Geräte: Beleuchtung, Haushaltsgeräte, HVAC-Systeme und eben Pumpen. In einem typischen Einfamilienhaus wird der Wärmebedarf durch einen Heizkessel, eine Wärmepumpe oder eine Elektroheizung gedeckt, während Zirkulations- und Umwälzpumpen als Hilfsgeräte nur eine unterstützende Funktion haben und ihr Verbrauch bei vereinfachten Analysen häufig unberücksichtigt bleibt.

In Gebäuden mit umfangreichen Installationen (z. B. Fußbodenheizung + Warmwasserbereitung + Heizkörperheizung) kann der gesamte Energiebedarf des Gebäudes für die Stromversorgung der Pumpen 600–900 kWh/Jahr überschreiten. Das ist mit dem jährlichen Verbrauch einer Waschmaschine oder eines Geschirrspülers vergleichbar. Präzise Berechnungen sind daher sowohl bei der Planung der Installation als auch bei der Überprüfung der Betriebskosten erforderlich.

Es ist auch wichtig, die Energieeffizienz des Gebäudes als Ganzes zu berücksichtigen. Die Wärmedämmung des Gebäudes beeinflusst direkt die Länge der Heizperiode und damit die Betriebsdauer der Umwälzpumpen. Eine gute Dämmung verkürzt die Betriebszeit der Pumpe, senkt den saisonalen Energieverbrauch und die tatsächlichen Stromkosten. Andererseits ermöglichen besser gedämmte Gebäude den Einsatz einer Niedertemperaturheizung (z. B. einer Fußbodenheizung mit den Parametern 35/28 °C), wodurch der vom Wärmeerzeuger erzeugte Bedarf an Wärmeenergie deutlich begrenzt wird.

COP der Wärmepumpe und jährlicher Stromverbrauch

In Anlagen mit einer Wärmepumpe muss der Stromverbrauch der Wasserpumpe (Umwälz- oder Tiefbrunnenpumpe) im Zusammenhang mit dem COP (Coefficient Of Performance) – dem energetischen Wirkungsgrad der Wärmepumpe – analysiert werden. Der COP (Coefficient Of Performance) gibt an, wie viele Einheiten Wärmeenergie das Gerät für jede verbrauchte Einheit elektrischer Energie liefert. Typische COP-Werte liegen bei 3,0–5,0 für Erdwärmepumpen und bei 2,5–4,5 für Luftwärmepumpen.

Der vom Hersteller angegebene COP betrifft jedoch nur das Wärmepumpenaggregat selbst. Der jährliche Energieverbrauch des gesamten Systems umfasst außerdem: die Umwälzpumpe im Primärkreis (Glykol/Sole), die Pumpe im Sekundärkreis (Heizungsanlage), die Zirkulationspumpe für Warmwasser, Steuerungen und Ventile. Der gesamte zusätzliche Stromverbrauch kann 400–900 kWh betragen, wodurch sich der tatsächliche SCOP (Seasonal COP) des Systems gegenüber dem Katalogwert um 0,2–0,5 Punkte verringern kann.

Genau deshalb hat die Auswahl energieeffizienter Hilfspumpen – wie der energieeffizienten Umwälzpumpenserie IBO – einen tatsächlichen Einfluss auf die Gesamtenergiebilanz des Heizsystems. In Anlagen mit Niedertemperaturheizung (Fußbodenheizung, Fan-Coils) können die Pumpen auf niedrigere Druck- und Förderstromparameter eingestellt werden, wodurch der Stromverbrauch weiter sinkt und die Betriebskosten der Anlage reduziert werden.

Durchschnittlicher Jahresverbrauch und Energieeffizienz – wie lassen sie sich messen und verbessern?

Der durchschnittliche Jahresverbrauch einer Pumpenanlage wird als Summe der saisonalen Energieverbräuche zuzüglich des Verbrauchs im Standby-Modus (für Steuerungen und elektrische Ventile) berechnet. Die Messungen können mithilfe von Energiezählern durchgeführt werden, die direkt im Schaltschrank installiert sind, oder mithilfe integrierter Messgeräte, die in modernen Steuerungen und Frequenzumrichtern verfügbar sind.

Die Energieeffizienz des Gebäudes im Zusammenhang mit Pumpensystemen wird vor allem verbessert durch:

  • Auswahl der Pumpe für den tatsächlichen Betriebspunkt – Vermeidung einer Überdimensionierung, die zu einem Betrieb mit Drosselung durch ein Ventil und zu Energieverlusten führt.
  • Einsatz eines Frequenzumrichters – die stufenlose Drehzahlregelung verhindert eine unnötige Leistungsaufnahme bei wechselndem Förderstrombedarf. Frequenzumrichter von Dambat sind mit Tiefbrunnen- und Oberflächenpumpen von IBO und IPRO kompatibel.
  • Regelmäßige Wartung – Kesselsteinablagerungen und Korrosion erhöhen den Strömungswiderstand, was bei gleicher hydraulischer Leistung zu einem höheren Energieverbrauch führt.
  • Wärmedämmung der Rohrleitungen – die Begrenzung von Wärmeverlusten an Verbindungsstellen und geraden Rohrabschnitten senkt den Wärmebedarf des Gebäudes und verkürzt die Betriebszeit der Umwälzpumpen.
  • Steuerungen mit Tagesprogramm – die Begrenzung des Pumpenbetriebs auf die tatsächlichen Bedarfszeiten senkt den saisonalen Stromverbrauch, ohne den Komfort zu beeinträchtigen.

Auf der Dambat-Website steht ein Energieeinsparungsrechner zur Verfügung, mit dem sich der Stromverbrauch einer alten und einer neuen Umwälzpumpe schnell vergleichen lässt. Er eignet sich gut, um dem Endkunden die Wirtschaftlichkeit des Geräteaustauschs zu veranschaulichen.

Praktischer Hinweis: Eine überdimensionierte Pumpe kann – obwohl sie die hydraulischen Anforderungen technisch erfüllt – einen höheren Energieverbrauch verursachen als eine korrekt ausgewählte Pumpe. Der überschüssige Druck erzwingt eine Drosselung durch das Regelventil, wodurch Energie verloren geht und in Wärme umgewandelt wird – das Ergebnis ist stets ein höherer als der optimale Stromverbrauch.

Energieaudit und Pumpenauswahl – was sollte der Installateur wissen?

Ein Energieaudit eines Gebäudes ist eine formelle Analyse des Energieverbrauchs, die mit Empfehlungen zur thermischen Sanierung abschließt. Ein Bestandteil des Audits ist die Bewertung der Pumpensysteme – sowohl unter technischen als auch unter energetischen Gesichtspunkten. Der mit dem Auditor zusammenarbeitende Installateur oder Planer sollte folgende Daten bereitstellen:

  • den Typen und Leistungen der installierten Pumpen,
  • dem Betriebsplan der Geräte (h/Jahr),
  • dem tatsächlichen Betriebspunkt der Anlage (Q und H),
  • der Energieeffizienzklasse der Umwälzpumpen (EEI),
  • den eingesetzten Regelungsmitteln (Frequenzumrichter, Steuerung, Ventile).

Auf Grundlage dieser Daten ermöglicht die Energieaudit-Analyse eine präzise Berechnung des jährlichen Energieverbrauchs der Pumpenanlage und zeigt konkrete Einsparungen auf, die durch den Austausch der Geräte gegen neuere Modelle erzielt werden können. Dabei lohnt es sich, die Möglichkeiten der Steuerungen und Automatisierungssysteme von Dambat zu nutzen – sie erfassen Betriebszeiten und Alarme und erleichtern dadurch die Datenerfassung für die Analyse.

Filter, Ventile und Manometer – Einfluss der Ausrüstung auf die Energiebilanz

Die Pumpe allein ist nur ein Element der Anlage. Filter, Ventile und Manometer beeinflussen die Strömungswiderstände und damit indirekt die von der Pumpe aufgenommene Energie. Ein verschmutzter Filter verursacht einen zusätzlichen Druckabfall, den die Pumpe überwinden muss – dadurch steigt der Energieverbrauch bei gleichbleibendem Wasserdurchfluss. Der regelmäßige Austausch der Filtereinsätze ist daher nicht nur eine Frage der Wasserqualität, sondern auch der Energieeffizienz des Systems. Die Energieeffizienz des Gebäudes beginnt mit der Sorgfalt für jedes Element der Anlage – nicht nur für die Dämmung oder die Fenster, sondern auch für die hydraulische Ausrüstung.

Manometer, die an der Saug- und Druckseite der Pumpe installiert sind, ermöglichen die laufende Überwachung des Betriebspunkts sowie die frühzeitige Erkennung eines zugesetzten Filters oder eines verschlissenen Laufrads. Dambat-Manometer sind in verschiedenen Druckbereichen und Genauigkeitsklassen erhältlich – wählen Sie ein für den Betriebsdruck der Anlage geeignetes Modell. Rückschlag- und Rückflussverhinderer schützen die Pumpe vor dem Zurückströmen des Mediums, verhindern dadurch Druckstöße und erhöhen die Lebensdauer der Gleitringdichtungen.

Pumpenauswahl für die Anlage – praktische Hinweise für Installateure

Die richtige Auswahl der Pumpe erfordert die Kenntnis einiger wichtiger Anlagenparameter:

  1. Erforderlicher Durchfluss (Q) [m³/h oder l/s] – ergibt sich aus dem Wärmebedarf, der Anzahl der Wasserentnahmestellen oder der Ergiebigkeit des Brunnens.
  2. Erforderliche Förderhöhe (H) [m Flüssigkeitssäule] – Summe der Druckverluste entlang der Rohrleitung und an Einzelwiderständen zuzüglich des geometrischen Höhenunterschieds.
  3. Mediumtemperatur – Umwälzpumpen für Heizungsanlagen müssen für die Temperatur des Heizmediums geeignet sein (bei den meisten IBO-Modellen bis 110 °C).
  4. Schutzart und Beständigkeit gegenüber dem Medium – für klares Wasser, verunreinigtes Wasser oder Abwasser.
  5. Erforderliche Energieeffizienzklasse – besonders wichtig bei Niedrigenergie- und Passivhäusern, in denen der Ep-Wert die gesetzlichen Grenzwerte nicht überschreiten darf.

Das Dambat-Angebot umfasst komplette IBO-, IBO-ITALY- und IPRO-Pumpen – von Umwälzpumpen mit einer Leistung von 30 W über mehrstufige Tiefbrunnenpumpen bis 11 kW bis hin zu Industrieeinheiten mit über 15 kW. Die Auswahl kann selbstständig mithilfe der auf dambat.pl verfügbaren Umrechner erfolgen oder durch Kontaktaufnahme mit der technischen Abteilung des Herstellers.

IPRO-Tiefbrunnenpumpen – Stromverbrauch bei Brunnenwasserfassungen

Tiefbrunnenpumpen IPRO der Serien 4", 6" und 8" sind für den Dauerbetrieb zur Förderung von Wasser aus Bohrbrunnen bestimmt. Ihr jährlicher Energieverbrauch hängt von der Ergiebigkeit des Brunnens, der Tiefe des Wasserspiegels, der Länge der Rohrleitung und dem Betriebsdurchfluss ab. In einem kleinen Haushalt arbeitet eine typische 4"-IPRO-Pumpe mit einer Leistung von 0,55–0,75 kW (Q = 1–2 m³/h, H = 40–60 m) im Intervallbetrieb – insgesamt etwa 500–1000 Stunden pro Jahr, was einem jährlichen Energieverbrauch von etwa 275–750 kWh entspricht.

In Sets mit Frequenzumrichter (z. B. Dambat-Sets mit Frequenzumrichter) läuft die Pumpe stufenlos und hält den Druck konstant, ohne Druckstöße zu verursachen. Das bedeutet nicht nur einen geringeren Stromverbrauch, sondern auch eine längere Lebensdauer der Rohrleitungen, Fittings und Ventile. Installateure im Brunnenbau kennen das Problem des sogenannten „Wasserschlags“ gut – der Frequenzumrichter beseitigt ihn wirksam, insbesondere bei größeren Einbautiefen.

Umwälz- und Zirkulationspumpen – Energieklassen und EEI

Energiesparende IBO-Umwälzpumpen der ECM-Serie (Electronic Commutation Motor) erfüllen und übertreffen die Anforderungen der Verordnung ErP 622/2012. Sie zeichnen sich durch einen EEI-Wert unter 0,20 aus, während die besten Modelle einen EEI-Wert von < 0,15 erreichen. Für den Installateur bedeutet das, dass sich der durchschnittliche jährliche Energieverbrauch einer Umwälzpumpe auf 50–150 kWh/Jahr begrenzen lässt – ein Vielfaches weniger als bei älteren Modellen mit Asynchronmotoren.

Eine eigene Gruppe bilden Trinkwarmwasser-Zirkulationspumpen. Ihre Aufgabe besteht darin, die kontinuierliche Zirkulation von warmem Trinkwasser in den Zirkulationsleitungen aufrechtzuerhalten, sodass das Warten auf warmes Wasser am Wasserhahn entfällt. Obwohl die Leistung dieser Geräte gering ist (15–50 W), laufen sie gewöhnlich rund um die Uhr oder nach einem Zeitplan – ihr jährlicher Stromverbrauch kann 130–440 kWh/Jahr betragen. Der Einsatz einer Steuerung mit Zeitschaltuhr und Temperatursensor ermöglicht es, die Betriebszeit zu begrenzen und eine tatsächliche Reduzierung des Energieverbrauchs um 30–40 % zu erreichen.

Ein detailliertes Angebot an IBO-Zirkulations- und Umwälzpumpen finden Sie auf der Website dambat.pl – Umwälzpumpen und Zubehör.

Zusammenfassung – wie lässt sich der stündliche Stromverbrauch einer Pumpe in der Praxis berechnen?

Der stündliche Stromverbrauch einer Wasserpumpe ist das Produkt aus Nennleistung (oder tatsächlich aufgenommener Leistung) und Betriebszeit. Eine vollständige Analyse umfasst jedoch auch: den Betriebspunkt auf der Q-H-Kennlinie, den hydraulischen und mechanischen Wirkungsgrad, den Einfluss der Medientemperatur, den Zustand von Filtern und Ventilen sowie bei Anlagen mit Frequenzumrichter das zeitliche Lastprofil. Auf dieser Grundlage lässt sich der jährliche Energieverbrauch ermitteln, in die Berechnung der Energiekennzahl des Gebäudes einbeziehen und die Wirtschaftlichkeit eines Geräteaustauschs bewerten.

Eine genaue Analyse trägt dazu bei, die Energieeffizienz des Gebäudes als Ganzes zu verbessern. Das Unternehmen Dambat liefert nicht nur hochwertige Pumpen der Marken IBO und IPRO, sondern auch Berechnungstools, technische Kataloge und Unterstützung durch die technische Abteilung. Nutzen Sie die auf dambat.pl verfügbaren Ressourcen, um eine Pumpe auszuwählen, die sowohl hydraulisch als auch energetisch optimal geeignet ist – und profitieren Sie von einer Anlage, die über viele Jahre effizient arbeitet.

FAQ – Häufig gestellte Fragen von Installateuren und Fachleuten

Wie berechnet man den stündlichen Energieverbrauch einer Tiefbrunnenpumpe in kWh?

Die Formel ist einfach: E [kWh] = P [kW] × t [h]. Beispiel: Eine IPRO-Tiefbrunnenpumpe 4" mit einer Leistung von P = 0,75 kW, die eine Stunde lang läuft, verbraucht 0,75 kWh elektrische Energie. Bei einem impulsweisen Betrieb (ca. 2 h/Tag) beträgt der tägliche Energieverbrauch 1,5 kWh. Verwenden Sie stets die auf dem Typenschild oder im technischen Datenblatt angegebene Leistung – nicht die hydraulische Leistung oder die Wellenleistung, da diese Werte niedriger sind als die tatsächliche Leistungsaufnahme aus dem Netz.

Was ist der Ep-Wert und wie beeinflusst die Pumpe seine Höhe?

Der Ep-Wert (engl. primary energy indicator) ist ein Kennwert für den Bedarf an nicht erneuerbarer Primärenergie und wird in kWh/(m²·Jahr) angegeben. Die WT-2021-Vorschriften legen für neue Einfamilienhäuser einen Grenzwert von Ep ≤ 70 kWh/(m²·Jahr) fest. Energieintensive Pumpen – insbesondere Umwälzpumpen mit geringem Wirkungsgrad – erhöhen den Ep-Wert. Der Austausch gegen eine energieeffiziente IBO-Pumpe der Klasse EEI < 0,20 kann diesen Wert um 2–5 kWh/(m²·Jahr) senken, was für die Einstufung des Gebäudes in die Energieeffizienzklasse A oder B entscheidend sein kann.

Wie hoch ist der saisonale Stromverbrauch einer Brauchwarmwasser-Umwälzpumpe?

Eine 25-W-Brauchwarmwasser-Umwälzpumpe, die 16 h/Tag an 365 Tagen im Jahr läuft, verbraucht jährlich 0,025 kW × 16 h × 365 = 146 kWh/Jahr, also 146 kWh elektrische Energie. Der Einsatz einer Steuerung mit Zeitplan (z. B. nur morgens und abends, insgesamt 6 h/Tag) senkt den Verbrauch auf etwa 55 kWh/Jahr – eine Einsparung von bis zu 60 %. IBO-Umwälzpumpen mit integriertem Timer und Temperatursensor erledigen dies automatisch, ohne zusätzliche Ausrüstung.

Reduziert ein Frequenzumrichter tatsächlich den Energieverbrauch der Pumpe?

Ja – und zwar erheblich. Die von der Pumpe aufgenommene Leistung ist proportional zur dritten Potenz der Drehzahl (Ähnlichkeitsgesetz). Das bedeutet: Eine Verringerung der Drehzahl um 20 % reduziert die Leistungsaufnahme um etwa 49 %. In der Praxis ermöglicht ein Frequenzumrichter in Anlagen mit variablem Durchflussbedarf eine geringere Energieaufnahme von 30–55 % im Vergleich zu einer Pumpe mit konstanter Drehzahl und Drosselung durch ein Ventil. Dambat-Frequenzumrichter sind als speziell für die Tiefbrunnenpumpen IBO und IPRO entwickelte Module erhältlich.

Wie beeinflusst die Wärmedämmung eines Gebäudes den Betrieb von Umwälzpumpen?

Die Wärmedämmung des Gebäudes verkürzt die Heizperiode direkt – in einem gut gedämmten Passivhaus beträgt sie etwa 1200–1600 h/Jahr, in einem alten ungedämmten Gebäude sogar 3500 h/Jahr. Bei derselben Umwälzpumpe mit einer Leistung von 100 W beträgt der Unterschied beim jährlichen Energieverbrauch: 100 W × (3500–1400) h = 210 kWh/Jahr. Darüber hinaus ermöglicht eine bessere Dämmung den Einsatz einer Niedertemperaturheizung und die Auswahl einer Pumpe mit niedrigeren Druckparametern – wodurch die Leistungsaufnahme weiter sinkt.

Was bedeutet der COP einer Wärmepumpe und wie wird er bei den Berechnungen berücksichtigt?

COP (Coefficient Of Performance) ist das Verhältnis der erzeugten Wärmeenergie zur verbrauchten elektrischen Energie. COP = 4,0 bedeutet, dass die Wärmepumpe pro 1 kWh aufgenommener elektrischer Energie 4 kWh Wärme liefert. Bei der Berechnung des jährlichen Energieverbrauchs eines Systems mit Wärmepumpe berücksichtigen wir den SCOP (saisonalen COP), der über die gesamte Heizperiode gemittelt wird. Die Hilfsenergie muss zur Bilanz hinzugerechnet werden: Umwälzpumpen, Steuerungen und Ventile – dadurch sinkt die tatsächliche Effizienz des Systems um 5–15 %.

Wie hilft ein Energieaudit bei der Auswahl von Pumpen?

Ein Energieaudit liefert Daten über den tatsächlichen Wärmebedarf des Gebäudes und den Stromverbrauch der Hilfssysteme. Auf dieser Grundlage kann der Installateur die Umwälzpumpe präzise an die erforderlichen hydraulischen Parameter (Q und H) anpassen, den voraussichtlichen jährlichen Energieverbrauch berechnen und die durch den Austausch der Geräte erzielten Einsparungen aufzeigen. Eine über- oder unterdimensionierte Pumpe bedeutet immer einen höheren Energieverbrauch und einen schnelleren mechanischen Verschleiß.

Welche Pumpenparameter müssen in die energetische Gebäudecharakteristik eingetragen werden?

In die energetische Gebäudecharakteristik (ŚE) werden die elektrische Leistung der Umwälz- und Zirkulationspumpen sowie die geschätzte Betriebszeit während der Heizperiode eingetragen. Für Umwälzpumpen der Klasse A mit einem EEI < 0,20 wird die Nennleistung gemäß dem Datenblatt sowie die saisonale Betriebszeit gemäß der Anlagenplanung angesetzt. Der auf dieser Grundlage berechnete Ep-Wert muss die Anforderungen der WT 2021 erfüllen. Dambat-Steuerungen erfassen die Betriebszeit und Alarme, was die nachträgliche Überprüfung der Berechnungsannahmen erleichtert.

Führt ein geringerer Energieverbrauch zu einer kürzeren Amortisationszeit für die neue Pumpe?

Ja. Ein einfaches Beispiel: eine alte Umwälzpumpe mit einer Leistung von 80 W im Vergleich zu einer neuen energiesparenden IBO mit einer Leistung von 25 W. Der Unterschied bei der Leistungsaufnahme beträgt 55 W. Bei einer Heizperiode von 3000 h/Jahr beträgt die geringere Energieverbrauch 55 W × 3000 h = 165 kWh/Jahr. Bei einem Energiepreis von 0,80 zł/kWh beträgt die Ersparnis 132 zł/Jahr. Die Kosten für eine neue energiesparende IBO-Pumpe liegen bei etwa 400–700 zł – die Investition amortisiert sich nach 3–5 Jahren. Der durchschnittliche jährliche Verbrauch einer neuen Pumpe der Klasse A ist bis zu viermal niedriger als bei älteren Modellen.

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